Ölbindemittelarbeiten

17. September / 15:22 / T03-Ölbindemittelarbeiten

Der Auflieger eines Sondertransportes hatte aufgrund eines Defekts an einem Hydraulikschlauch eine rund 900 m lange Ölspur hinterlassen. Das ausgelaufene Hydrauliköl wurde mit mehreren Hundert Kilo Ölbindemittel gebunden und anschließend mithilfe der Kehrmaschine der Gemeinde aufgenommen.

Während des Einsatzes wurden wir von der Firma Hadolt mit Getränken versorgt – dafür ein herzliches Dankeschön. Gerade bei den hohen Temperaturen und der starken Staubentwicklung war diese Unterstützung sehr wertvoll.

Leider mussten wir bei diesem Einsatz aber auch erleben, wie egoistisch sich manche Verkehrsteilnehmer verhalten. Da die betroffenen Straßen die Hauptverkehrsader im Gewerbegebiet darstellen, haben wir sie lediglich einseitig gesperrt und versucht, die Verkehrsbehinderung so rasch wie möglich zu beseitigen. Dennoch nahmen einige FahrerInnen keine Rücksicht: Feuerwehrfahrzeuge und Einsatzkräfte in Warnwesten, die mit Besen im Straßenbereich arbeiten, scheinen für manche eher eine Einladung zum Rasen darzustellen.
Während wir uns darauf konzentrierten, die Straße schnellstmöglich wieder freizugeben, fuhren Fahrzeuge mit weit überhöhter Geschwindigkeit durch den Gefahrenbereich. Zudem wurde durch dieses Verhalten Ölbindemittel aufgewirbelt, wodurch Sichtbehinderungen entstanden.

Betroffen waren nicht nur Lieferdienste, sondern auch Schwerfahrzeuge, LKW-Gespanne, Sattelzüge und PKWs. Ein Verkehrsteilnehmer beschädigte sogar einen unserer Verkehrsleitkegel.