Wohnhausbrand

30. Jänner / 14:44 / B12-Wohnhausbrand / Dachstuhlbrand

Bereits auf der Anfahrt wurden wir über mehrere eingegangene Notrufe informiert, weshalb umgehend weitere Feuerwehren nachalarmiert wurden. An der Einsatzstelle machte sich ein Atemschutztrupp unverzüglich auf den Weg ins Innere des Gebäudes, um nach einer vermissten Person zu suchen. Parallel dazu wurde über die Drehleiter ein Löschangriff von außen eingeleitet. Mit dem Eintreffen weiterer Kräfte wurden mehrere Strahlrohre für den Außenangriff in Stellung gebracht.

Der im Gebäude eingesetzte Trupp konnte sich aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und der stark eingeschränkten Sicht nur langsam vorarbeiten. Ein Vordringen zu den Fenstern war aufgrund der unübersichtlichen Lage zunächst nicht möglich, zumal sich bereits erste Teile der Decke lösten und auf die Einsatzkräfte herabfielen. Erst durch das Einschlagen mehrerer Fensterscheiben von außen verbesserte sich die Sicht im Inneren des Gebäudes. Für die vermisste Person kam jedoch leider jede Hilfe zu spät.

Gemeinsam mit den eingesetzten Feuerwehren gelang es, den Brand im Erdgeschoss sowie im Dachgeschoss relativ rasch unter Kontrolle zu bringen. Durch die Straßenmeisterei wurde eine Sperre der Straße sowie eine lokale Umleitung eingerichtet.

Den Angehörigen sprechen wir an dieser Stelle unser tiefstes Beileid aus. Ein besonderer Dank gilt den Nachbarn, die die Einsatzkräfte mit warmen Getränken versorgten. Ebenso bedanken wir uns für die gewohnt gute und reibungslose Zusammenarbeit mit allen beteiligten Einsatzorganisationen.

Im Einsatz standen fünf Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und 78 Feuerwehrkräften. Zusätzlich waren das Rote Kreuz und die Polizei mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften vor Ort.
Insgesamt waren somit 27 Fahrzeuge und 106 Einsatzkräfte im Einsatz.